Mit den Blüten kann man einen sehr guten Holundersirup machen.

 

Rezept:

20 Holunderblüten, 2 Bioorangen in Scheiben schneiden, mit 1l kochenden Wasser bedecken und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag abseihen und mit 1kg Zucker aufkochen. Schmeckt sehr gut in Prosecco oder Weißen Gespritzten.

 

Holundersekt:

10 Holunderblüten, 1kg Zucker, 3 Zitronen, 3 Orangen, 2El Weinessig und 5l Wasser in ein Gefäß in die Sonne stellen, jeden Tag einmal umrühren. Wenn Bläschen aufsteigen, abseihen, in saubere Flaschen füllen, verschließen, dunkel nochmals 1Woche lagern. Sehr kalt mit einer Zitronenscheibe und Eiswürfel servieren. Hält sich ein paar Wochen. Für mich eine sehr tolle Erinnerung an meine Kindheit, ich habe immer mit großer Spannung auf das Fertigwerden gewartet. Jede meiner Schwestern und ich durften einen kleinen Schluck genießen.

 

Holunderblüten soll man auch unbedingt trocknen für den Wintervorrat, um bei grippalen Infekten darauf zurückgreifen zu können.

 

Der Tee daraus mit Lindenblüten ist schweißtreibend

 

3 Holunderblüten in 1/4l Weißwein gekocht, helfen bei trockenen Husten, Heiserkeit und Rachenproblemen

 

Gebackener Holunder:

 

Holunderblüten in eine Tropfteig, aus1/4l Milch,1 Ei und 200g Mehl etwas Salz und Zucker, ausgebacken sind eine Köstlichkeit. Mit Zucker oder Mohn bestreuen oder mit Heidelbeer Mus servieren.

 

Holunderblättercreme:

1Hand voll Blätter in 200ml Olivenöl und 50g Bienenwachs im Wasserbad, schonend bei wenig Hitze ziehen lassen bis sie die Farbe verlieren und das Wachs sich aufgelöst hat.

Die Creme eignet sich bei Hämorrhoiden, Frostbeulen, Wunden und Prellungen

 

Tee aus Blättern und Rinde sind Wassertreibend, blutreinigend

 

Rindentee:1/2Tl getrocknete Rinde mit kaltem Wasser zustellen, 5 min ziehen lassen, abseihen und über den Tag verteilt 1l trinken

Die Rinde von unten nach oben geschält ist ein Brechmittel,

von oben nach unten ein Abführmittel

 

Wenn nicht alle Blüten geentet werden, kann man im Herbst aus den Beeren einen fiebersenkenden Saft

Beeren entstielt in den Dampfentsafter, mit der gleichen Menge Zucker aufkochen, in saubere Flaschen füllen.

 

Bei Halsweh, Husten, Fieber, grippalen Infekten mit in den Tee und gleich wird alles besser.

 

Aus den restlichen Beeren ein gutes stuhlanregendes Mus machen. Jeden Tag aufs Brot oder ins Jogurt und der Stuhlgang wird regelmäßig, weil dadurch der Darm angeregt wird.

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© Hildegard Wutte Kräuterhexe Hilde